Das Thüringer Bildungsmodell - Neue Lernkultur in Kommunen (nelecom)

Das „Thüringer Bildungsmodell – Neue Lernkultur in Kommunen ist ein Modellprojekt, das in einer zweijährigen Pilotphase in vier thüringischen Kommunen umgesetzt wird. Dazu gehören neben Mühlhausen/Thüringen, Dingelstädt, Saalfeld und der Landkreis Altenburger Land/Sozialraum Schmölln. Initiator des Bildungsmodells ist das Thüringer Kultusministerium (TKM), welches mit Unterstützung von hochrangigen Wissenschaftlern, der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) und dem Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM) für die Begleitung, Unterstützung und Weiterentwicklung der Pilotkommunen sorgt.

Das Konzept

Dem nelecom-Orientierungsrahmen können Sie die grundsätzliche konzeptionelle Anlage des Vorhabens entnehmen. Er beschreibt zentrale Qualitäts- und Entwicklungsansprüche und versucht eine Visualisierung der Systematik des Ansatzes.

Ein wesentliches Motiv der Initiatoren, Entwickler und Berater des Vorhabens ist die Gestaltung von kommunalen Sozialräumen als entwicklungsfördernde Lern-Landschaften, die als Kerne regionaler Identität und Heimatverbundenheit fungieren.

Die Kernziele von nelecom werden in den 3 Dimensionen Familie, Kindertageseinrichtungen und Schule, regionale Partner und Kommune avisiert und – entsprechend den eigenen Vorstellungen, Anliegen und Kontextbedingungen der Pilotkommunen – mit externer Unterstützung (Beratung, Weiterbildung, Moderation, Coaching etc.) bearbeitet.

Das organisatorische Zentrum in den Kommunen stellt im nelecom-Ansatz eine „Gemeinwesen-Werkstatt dar. Sie ermöglicht ein systematisches Zusammenwirken aller bestehenden Netzwerke (wie Bündnisse für Familie, Aktivitäten der Wirtschaft, der Verbände und Vereine, der Volkshochschulen, Senioren etc.) und richtet sich auf eine gemeinsamen Verantwortungsübernahme für die positive Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.
 

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nelecom Konzept